Rezepte mit OliveLove!

Liebe OliveLovers!

An dieser Stelle möchten wir euch unser Wissen auch in einen kulinarischen Kontext bringen, und euch regelmäßig Rezepte anbieten, die ihr zu Hause mit Olivelove! nachkochen könnt. 

Rezept 3:

Artischocken-Trilogie

Heute möchte ich euch mit einem neuen OliveLove! Rezept überraschen!

Die Artischocke steht dabei im Mittelpunkt des Geschehens.  Wir lieben Artischocken und meine Gemüse-Freunde wissen genau, dass bei meinem Einkauf an ihrem schönen Stand immer Artischocken dabei sind, wenn Saison dafür ist. Am liebsten sind mir die ganz kleinen festen. Das Tolle ist, dass diese kein Heu haben – man kann das ganze Herz verwenden und die Vorarbeit geht ganz fix. Ich werde oft gefragt, wie ich die kleinen Artischocken zubereite. Deshalb habe ich mir eine schlichte, aber feine Trilogie überlegt.

Ihr könnt euch eine Variante passend zu einem Gericht auswählen oder ihr macht es wie ich auf dem Bild: Als Vorspeise für 2-4 Personen: Artischocke x 3

  1. Gedünstete Artischocken mit Lorbeerblättern
  2. Roher Artischockensalat mit Pecorino oder Parmesan
  3. Geröstete Artischocken mit Rosmarin

Für eine Vorspeise für 2-4 Personen (je nach Menge der Folgegerichte) mit allen 3 Varianten habe ich 1 kg von den kleinsten Artischocken gekauft. Das sind etwa 23 Stück – also für jedes Gericht etwa 7-8 Artischocken.

Grundzutaten für alle 3 Variationen:

  • 1 Schüssel mit Wasser und den Saft einer halben Zitrone. Die ausgedrückte Zitrone auch noch in die Schüssel geben
  • 20-24 kleine feste Artischocken
  • 1 ½ Zitronen
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Stängel Petersilie
  • 2 frische Lorbeerblätter
  • ½ Schalotte
  • 2 + 2 Knoblauchzehen
  • 1 Schnapsglas trockener Weißwein
  • Salz
  • Frisch gemahlener frischer Pfeffer
  • OliveLove! Olivenöl
  • Pecorino oder guter Parmesan
  • Etwas Brunnenkresse

Vorbereitung:

Von den Artischocken den Strunk knapp abschneiden.

Die Artischocken von den harten äußeren Blättern befreien, sodass nur noch weiche Blätter dran sind. Von diesen Herzen die Blätterkappe abschneiden, sodass das klassische Artischockenherz übrig bleibt.

Alle Artischocken so vorbereiten und immer sofort in das Zitronenwasser geben, damit diese ihre helle Farbe behalten. Wenn alle so vorbereiteten Artischocken in dem Zitronenbad schwimmen, geht es weiter mit den 3 unterschiedlichen Zubereitungsarten.

1. Gedünstete Artischocken mit Rosmarin:

  • Zitronensaft in ein Schüsselchen geben
  • 7-8 Artischocken vierteln und in das Schüsselchen geben und in dem Zitronensaft wenden
  • ½ Schalotte in feine Würfelchen schneiden
  • 2 Knoblauchzehen fein schneiden
  • In einem Topf 3 El OliveLove! leicht erhitzen
  • Zwiebelwürfelchen und Knoblauch glasig dünsten
  • Artischockenviertel mit dem Zitronensaft in den Topf geben
  • Lorbeerblätter dazu
  • Salz, und Pfeffer aus der Mühle
  • Weißwein angießen
  • Deckel drauf und 10 Minuten bei nicht zu hoher Temperatur dünsten
  • Am Ende der Garzeit klein geschnittene Petersilie unterheben
  • Auf dem Servierteller der obligatorische Dash OliveLove!

 2. Roher Artischocken-Salat (ich liebe ihn!!):

  • Schüsselchen mit 3 El Zitronensaft herrichten
  • 7-8 Artischockenherzen halbieren und quer in ganz feine Streifen schneiden. Vom Blätterende zum Strunk hin
  • Streifen sofort in den Zitronensaft geben
  • So mit allen Herzen verfahren
  • Mit Salz und Pfeffer, frisch gemahlen würzen
  • Mit mindestens 3 El OliveLove! mischen
  • Auf dem Servierteller (ich habe den Salat mit Hilfe eines Servierringes als Türmchen gestaltet) mit feinen Parmesan- oder Pecorinostreifen bestreuen
  • Mit etwas Brunnenkresse oder anderen Blättchen dekorieren
  • Ein paar Tropfen OliveLove! dürfen natürlich nicht fehlen als Garnitur

 3. Geröstete Artischocken:

  • Wieder das Schüsselchen mit ein bisschen Zitronensaft herrichten
  • Die 7-8 Artischocken in Scheiben schneiden und mit dem Zitronensaft mischen
  • 2 Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden
  • OliveLove! in eine Pfanne geben und
  • die Artischockenscheiben kräftig anbraten. Das geht relativ schnell.
  • Knoblauch dazufügen
  • Ein paar Mal hin und her schwenken
  • Ein paar lose Rosmarin-Nadeln untermischen,
  • Salzen und frisch gemahlenen Pfeffer dazu geben
  • Auf dem Servierteller großzügig OliveLove! darüber träufeln

Diese 3 Varianten eignen sich herrlich als Antipasti.

Natürlich passen die gedünsteten oder gebratenen Artischocken auch hervorragend als Beilage zu kleinen Kalbs- oder Hähnchen-Schnitzelchen oder auch zu Kaninchen, Lammkotelett und auch zu Steak.

Buon appetito! - ich freu' mich auf euer Feedback!

 

Rezept 2:

Polpo Cashew Trauben Tomaten

Ich kenne fast niemanden, der nicht gerne Polpo isst. Dieses wundersame Tier schmeckt, ob gegrillt oder als Salat, wenn richtig zubereitet, einfach köstlich. Vielen macht jedoch dieses schwabbelige Tier im Rohzustand eher Angst und überhaupt: Wie bereitet man ihn wirklich richtig zu? Wie bekommt man ihn garantiert weich? Es gibt unzählige Zubereitungsarten. Manche schwören sogar darauf, einen Weinkorken mit zu kochen. Irgendwann habe auch ich mich daran gewagt und ihn auch tatsächlich immer herrlich weich bekommen. Das absolute Muss ist laut vieler Anweisungen, den Polpo erst kurz einzufrieren oder ihn vor dem Kochen weich zu klopfen. Ich habe die Einfrier-Variante gewählt. Ist mir irgendwie sympathischer als Schlagen ;)). Heute habe ich allerdings von einer neuen Zubereitungsart gehört und sie sofort getestet. Ohne Schlagen und Frieren. Das Ergebnis ist hervorragend, weshalb ich diese neue Erkenntnis auch gleich mit euch teilen will.

Für 2 - 4  je nach Größe der Portionen

Passo 1

  • Backofen auf 85° C vorheizen
  • 1 kleiner frischer Polpo ca. 700g  - kalt abgewaschen
  • 1 Chili Schote, angepiekst
  • 1 Knoblauchzehe mit Haut, angepiekst
  • 1 Lorbeerblatt, angerissen
  • 3 Pfefferkörner
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1 Tl Bio-Gemüsebrühe
  • 1 Tl Salz
  • 1 El Balsamico

 

  • Einen Topf, in den der Polpo passt, mit nur 3-4 cm Wasser befüllen
  • Wasser mit allen Zutaten, bis auf den Polpo zum Kochen bringen.
  • Polpo einlegen ( er ist zu diesem Zeitpunkt nur 1/3 im Wasser).
  • Zum Sieden bringen – Deckel drauf – und ab in den Backofen – für 4 (!) Stunden.
  • Küchenuhr stellen – Denn jetzt sollst du ihn echt für 4 Stunden vergessen.
  • Danach den Polpo herausfischen und abgedeckt erst mal lauwarm abkühlen lassen.
  • Man kann ihn natürlich auch ganz langsam im Sud abkühlen lassen.
  • Dann den Polpo von weichen Häutchen befreien und die Arme in nicht zu kleine Stücke schneiden.
  • So vorbereitet geht es an

 

Passo 2

 

Wir hatten jetzt ja genügend Zeit, die restlichen Zutaten herzurichten:

 

  • 1 kleine Handvoll Cashewkerne – ohne Fett in einer Pfanne geröstet
  • 4 weiche halbgetrocknete Tomaten oder getrocknete Tomaten eine Stunde in Wasser eingeweicht – längs in Streifen geschnitten
  • ¼ Peperoncino -  entkernt und in feine Streifen geschnitten
  • 8 Weintrauben – gewaschen und halbiert
  • 1 Handvoll Brunnenkresse oder Rucola - gewaschen
  • 1 Handvoll Wildkräuter oder Babyspinat - gewaschen
  • Feines Meersalz
  • Maldon Salzflocken
  • Frischer Pfeffer aus der Mühle
  • Frischer Zitronensaft
  • Guter Balsamico
  • OLiVELOVE!

 

  • Das Grünzeug waschen und trocken schleudern.
  • Dressing aus OLiVELOVE!, etwas Balsamico, einem Spritzer Zitronensaft, dem feinen Salz und frischem Pfeffer zubereiten.
  • Grünzeug in einer Schüssel vorsichtig mit dem Dressing mischen.
  • Grünzeug auf 2 Tellern verteilen.
  • In der Schüssel das verbleibende Dressing mit den Polpostücken, Tomaten und Trauben mischen und alles dekorativ auf dem Salat verteilen
  • Cashewkerne hübsch dazu trappieren.
  • Mit ein paar Maldon Salzflocken die Polpostücke bestreuen.
  • Und mit Olivelove! den Salat und die Teller beträufeln.

 

Buon appetito! - freu' mich auf euer Feedback!

 

Rezept 1:

Burrata mit Zitrusfrüchten und Olivelove!

Die Burrata kommt ja aus Apulien und ist eine Sonderform der Mozzarella. Wie ja schon manchmal die feinsten Gerichte durch ein Missgeschick oder aus der Not entstanden sind, so ist im Jahre 1956 die Burrata in der Nähe von Andria „erfunden“ worden, als ein starker Schneefall den Transport der Milch von außerhalb gelegenen Höfen in den Ort verhinderte. Um die Sahne zu konservieren, wurde sie in Mozzarella-Säckchen verpackt. Der „Unfall“ toppt fast die klassische Mozzarella!

Mit diesem Rezept brechen wir natürlich mit der Tradition. Klassisch mit Tomaten und Basilikum ist ja auch die Burrata in Apulien. Mit Zitrusfrüchten und Minze wird die Burrata richtig spannend. Viel Spaß beim ausprobieren!

Für 2  - als Vorspeise:

  • 1Burrata   - ca. 200g
  • ½ Bio-Zitrone
  • 1/2 Bio-Orange
  • ½ Pepperoncino
  • Griechischer Jogurt (Kuh oder Schaf)  -  70g
  • Minze
  • Koriander
  • Salzflocken (Maldon)
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Olivelove! - Olivenöl

 

  • Die Burrata vorsichtig in Scheiben schneiden. Am besten schon auf der endgültigen Servierplatte, da sie leicht ausläuft.
  • Zitrone und Orange heiß abwaschen und mit einem Sparschäler schälen.
  • Die Schalenstreifen in sehr feine etwa gleich lange Streifen schneiden.
  • Den entkernten Peperoncino ebenfalls in gleichlange feinste Streifen schneiden.
  • Die weiße Haut der Orange abschälen und die einzelnen Filets aus den Zwischenhäutchen lösen.
  • Den Jogurt mit dem aufgefangenen Saft der Orangenfilets und dem Saft der Zitrone und etwas Salz verrühren und rund um die Burrata verteilen.
  • Gewaschene Minzblättchen und Korianderblättchen abzupfen.
  • Orangenfilets, die feinen Streifen von Zitrone, Orange und Pepperoncino und die Kräuterblättchen hübsch auf der Burrata verteilen.
  • Salzflocken und Pfeffer darüber.
  • Olivelove! großzügig über das ganze Gericht träufeln.

Buon appetito!

Natürlich kann man das Rezept auch mit gutem Büffel Mozzarella machen.